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Lasertherapie und LED-Lichttherapie für Haustiere: Was ist der Unterschied?

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Was ist der Unterschied zwischen Lasertherapie und LED-Lichttherapie für Haustiere? Erfahren Sie, wie die Technologien funktionieren, wann sie sinnvoll sein können und welche Behandlungsform für Ihr Tier geeignet sein könnte.
Laser therapy and LED light therapy for pets: what is the difference?

Lichtbasierte Therapien werden zunehmend eingesetzt, um Hunde, Katzen und Pferde bei Beschwerden, Steifheit, Entzündungen sowie bei der Erholung nach Verletzungen oder Operationen zu unterstützen.

Zwei Begriffe, die Ihnen häufig begegnen werden, sind Lasertherapie und LED-Lichttherapie. Beide verwenden bestimmte Wellenlängen von rotem oder nahinfrarotem Licht, unterscheiden sich jedoch darin, wie das Licht abgegeben wird, wie stark es gebündelt ist und wie groß die Fläche ist, die gleichzeitig behandelt werden kann.

Was ist also der Unterschied und wann könnte die eine Option praktischer sein als die andere?

Was ist Photobiomodulation?

Lasertherapie und LED-Lichttherapie sind beides Formen der Photobiomodulation.

Dabei werden bestimmte Lichtwellenlängen auf das Gewebe angewendet. Das Licht kann von Zellen aufgenommen werden und möglicherweise die Zellaktivität und Energieproduktion beeinflussen.

Je nach Gerät und Anwendung wird Lichttherapie häufig unterstützend eingesetzt bei:

  • Schmerzlinderung
  • Gelenk- und Muskelkomfort
  • Beweglichkeit
  • Durchblutung
  • Erholung nach Bewegung oder Verletzungen
  • Erholung nach Operationen
  • Wundheilung

Lichttherapie ist nicht invasiv und kommt ohne Medikamente aus.

Sie sollte am besten als unterstützende Therapie betrachtet werden. Anhaltende Schmerzen, Lahmheit, Schwellungen oder eingeschränkte Beweglichkeit sollten immer fachgerecht untersucht werden, damit die zugrunde liegende Ursache geklärt werden kann.

Was ist veterinärmedizinische Lasertherapie?

Bei der veterinärmedizinischen Lasertherapie wird gebündeltes Laserlicht mit bestimmten Wellenlängen eingesetzt.

Da das Licht auf einen relativ kleinen Behandlungsbereich fokussiert wird, eignen sich Lasergeräte besonders gut, wenn gezielt ein bestimmtes Gelenk, ein Muskel, eine Sehne oder ein anderer Bereich behandelt werden soll.

Unterschiedliche Wellenlängen dringen unterschiedlich tief in das Gewebe ein. Rotes Licht wird im Allgemeinen für oberflächlicheres Gewebe eingesetzt, während infrarote Wellenlängen tiefere Strukturen erreichen können.

Ein Handlaser bietet zudem Flexibilität: Dasselbe Gerät kann in verschiedenen Sitzungen an unterschiedlichen Behandlungsbereichen eingesetzt werden.

Was ist LED-Lichttherapie?

Bei der LED-Lichttherapie werden Leuchtdioden anstelle von Laserdioden verwendet.

Das Licht ist im Allgemeinen weniger stark gebündelt als ein Laserstrahl, dafür können LED-Geräte gleichzeitig eine deutlich größere Fläche abdecken.

Dadurch eignet sich die LED-Lichttherapie besonders gut für tragbare Pads und Bandagen, die während einer Sitzung über einem Gelenk, dem Rücken oder einem anderen Behandlungsbereich positioniert bleiben können.

Rote und nahinfrarote Wellenlängen werden häufig kombiniert, sodass sowohl oberflächliches als auch tiefer gelegenes Gewebe erreicht werden kann.

Was ist der Hauptunterschied zwischen Laser- und LED-Therapie?

Der größte praktische Unterschied besteht darin, wie das Licht abgegeben wird.

Lasertherapie ist in der Regel stärker gebündelt und gezielter. LED-Therapie verteilt das Licht meist über eine größere Fläche.

Die Wahl hängt daher häufig weniger davon ab, welche Technologie „besser“ ist, sondern vielmehr davon, was Sie behandeln möchten.

Lasertherapie kann praktisch sein, wenn:

  • Sie einen bestimmten Bereich gezielt behandeln möchten
  • Sie zwischen mehreren Behandlungsstellen wechseln möchten
  • Die Behandlung tiefer liegender Gewebeschichten wichtig ist
  • Sie ein Handgerät bevorzugen

LED-Lichttherapie kann praktisch sein, wenn:

  • Sie eine größere Fläche behandeln möchten
  • Sie wiederholt dasselbe Gelenk oder dieselbe Körperregion behandeln
  • Sie eine tragbare oder freihändige Behandlung bevorzugen
  • Komfort während einer längeren Sitzung wichtig ist

Die richtige Behandlungsform wählen

Die Größe und Lage des Behandlungsbereichs sind häufig der einfachste Ausgangspunkt.

Für einen kleinen oder klar abgegrenzten Bereich kann ein Handlaser oder ein kompaktes LED-Pad praktisch sein.

Für ein Gelenk wie Knie, Sprunggelenk oder Ellbogen kann ein umlaufendes LED-Gerät wiederholte Anwendungen erleichtern, da es um das Gelenk herum positioniert bleibt.

Für einen größeren Bereich wie Rücken oder Hüften kann ein tragbares LED-Pad eine breite Abdeckung ermöglichen, ohne dass ein Handgerät manuell über den gesamten Bereich geführt werden muss.

Wenn mehrere voneinander getrennte Bereiche behandelt werden sollen, kann ein Handlaser mehr Flexibilität bieten.

Rotes Licht und nahinfrarotes Licht

Nicht jedes Licht dringt gleich tief in das Gewebe ein.

Rotes Licht, beispielsweise mit 650 oder 660 nm, wird häufig für die Haut und oberflächlichere Gewebeschichten eingesetzt.

Nahinfrarotes Licht, beispielsweise mit 808 oder 850 nm, kann tiefer in Muskeln, Sehnen und Gelenke eindringen.

Einige Lasergeräte verwenden zusätzlich weitere infrarote Wellenlängen, um unterschiedliche Gewebetiefen zu erreichen.

Die genaue Kombination der Wellenlängen ist daher einer der Faktoren, die bestimmen, für welche Anwendung ein Gerät vorgesehen ist.

Kann Lichttherapie zu Hause eingesetzt werden?

Einige veterinärmedizinische Laser- und LED-Geräte sind für die Anwendung zu Hause konzipiert, während andere eher für professionelle Anwender vorgesehen sind.

Wichtig ist, die Anweisungen für das jeweilige Gerät zu befolgen und es für einen geeigneten Behandlungsbereich einzusetzen.

Bei einem Tier mit einer diagnostizierten Erkrankung kann Ihr Tierarzt dabei helfen zu beurteilen, wie Lichttherapie mit anderen Behandlungen kombiniert werden kann.

Wichtige Sicherheitshinweise

Lichttherapie ist nicht invasiv, das bedeutet jedoch nicht, dass jedes Gerät auf dieselbe Weise verwendet werden kann.

Lasergeräte der Klasse 3B erfordern einen speziellen Augenschutz. Schauen Sie niemals direkt in einen Laserstrahl und befolgen Sie immer die mit dem Gerät gelieferten Sicherheitshinweise.

Lichttherapie sollte nicht über einem bekannten oder vermuteten Tumor angewendet werden. Zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen können auch bei trächtigen Tieren oder Tieren mit implantierten elektronischen Geräten erforderlich sein.

Wenn Sie unsicher sind, ob Lichttherapie für Ihr Tier geeignet ist, wenden Sie sich vor Beginn der Behandlung an Ihren Tierarzt.

Welches Pet Pharma Therapiegerät eignet sich für welche Anwendung?

Pet Pharma bietet sowohl handgeführte Lasertherapiegeräte als auch tragbare Produkte für die LED-Lichttherapie an.

Für eine gezielte Behandlung mit einem Handgerät bietet die Vet-Cure Reihe veterinärmedizinische Lasertherapie mit roten und infraroten Wellenlängen. Der Vet-Cure Max bietet zusätzliche Wellenlängen und eine höhere Leistung für Anwender, die ein fortschrittlicheres Lasergerät suchen.

Für die LED-Lichttherapie stehen je nach Behandlungsbereich verschiedene Ausführungen zur Verfügung:

  • Ein kompaktes LED-Pad für kleinere Bereiche
  • Ein umlaufendes Pad für Gelenke bei Hunden und Pferden
  • Ein größeres tragbares Pad für Rücken, Hüften und Schultern eines Hundes

So kann die passende Ausführung entsprechend dem Tier und dem gewünschten Behandlungsbereich gewählt werden, anstatt die Entscheidung allein von der Technologie abhängig zu machen.

Laser oder LED: Was sollten Sie wählen?

Eine hilfreiche Möglichkeit, die Auswahl zu betrachten, ist:

Lasertherapie ist in der Regel gezielter. LED-Lichttherapie eignet sich normalerweise besser für größere Flächen oder tragbare Anwendungen.

Welche Option am besten geeignet ist, hängt vom Behandlungsbereich, vom Tier und davon ab, wie Sie das Gerät einsetzen möchten.

Bei Tieren mit anhaltenden Schmerzen, Steifheit, Lahmheit oder einer diagnostizierten Erkrankung sollte Lichttherapie als Teil eines umfassenderen Behandlungsplans eingesetzt werden und nicht die tierärztliche Untersuchung ersetzen.

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